Discussion:
Alternativen zu FrameMaker gesucht
(zu alt für eine Antwort)
Ole Jansen
2007-10-18 15:33:33 UTC
Permalink
Moin,

für einen Dokumentenstamm von ca. 200 Einzeldokumenten
(Gebrauchsanweisungen, Reparaturanleitungen, Sonstige technische
Dokumentation) der kontinuierlich gepflegt und erweitert werden will,
suche ich noch "die" bezahlbare Softwarelösung. Es geht um ca.
5 Arbeitsplätze.

Die GF wollen unbedingt unternehmensweit MS Word ;-) und
behaupten, daß da jetzt endlich alle Fehler weg sind...

Liest hier jemand mit, der mal von FM auf wasauchimmer umgestiegen ist?

Ich brauche:

- Stressfreies Einbinden von Bildern per Referenz

- Erstellen von PDF's und HTML Dokumenten, wenn's geht
bitte schon mit verlinktem Inhaltsverzeichnis, ich habe keine Lust
nach jeder kleinen Änderung im neuen PDF mit Acrobat alle Links
von Hand einzutragen

- Zusammestellung von mehreren Einzeldokumenten zu "Büchern" mit
durchgehendem Inhaltsverzeichnis und durchgehender Numerierung.
Seitliche Überschriften (Register)

- Eine investitions- und zukunftssichere Lösung. Andere Schriftart,
andere CI sollten sich mit vertretbarem Aufwand "einbauen" lassen.
Nach einem Versionswechsel möchte ich nicht alle Dokumente neu
layouten müssen usw.

Seit 1997 verwende ich FrameMaker, was das o.g. alles leistet.
Bis auf den Preis und die Tatsache, daß es seit Jahren nicht mehr
wesentlich weiterentwickelt wurde, spricht IMHO nichts gegen das
Programm.

Die Schlipse halten FM für "unbenutzbar". Ich hielt bislang Word
für unbenutzbar ;-)

Ich kenne noch tex (das ist *wirklich* nix für Leute, die Word
gewohnt sind) und Interleaf (Für unsere Anforderungen ist das
einfach zu mächtig und kompliziert). Vor FrameMaker habe ich
Corel Ventura benutzt, das ist wohl inzwischen ausgestorben...

Was benutzt Ihr so? Bei der 2005er Word Version hat uA.
die Einbindung von externen Grafiken ständig das Layout
zerschossen. Ist das 2007er mitlerweile für ernsthafte technische
Redaktionsarbeit benutzbar?
(Ja, das ist die falsche Gruppe hier. Und nein, eigentlich will ich
gar kein Word ;-) )

PageMaker und Quark kenne ich nur gaanz flüchtig von vor
5 Jahren. Kann eines der Programme inzwischen fließtextorientiertes
Arbeiten mit "wissenschaftlichen" Numerierungen, seitlichen
Überschriften usw.?

O.J.
Stefan Ram
2007-10-18 15:50:41 UTC
Permalink
Die (...) wollen unbedingt unternehmensweit MS Word (...)
Was benutzt Ihr so?
Wenn die Entscheidung für Microsoft® Word schon gefallen ist,
warum fragst Du dann noch?
Ole Jansen
2007-10-19 07:55:08 UTC
Permalink
Post by Stefan Ram
Die (...) wollen unbedingt unternehmensweit MS Word (...)
Was benutzt Ihr so?
Wenn die Entscheidung für Microsoft® Word schon gefallen ist,
warum fragst Du dann noch?
Weil sie noch nicht gefallen ist. Bislang konnte ich immer
recht schnell und praktisch demonstrieren, welche der og.
essentiellen Funktionen bei Word nicht funktionieren. Ich habe
eben keine Muße Office Vista zu lernen, nur um zu zeigen, was alles
nicht funktioniert.

O.J.
Stefan Ram
2007-10-19 12:39:24 UTC
Permalink
Post by Ole Jansen
Post by Stefan Ram
Wenn die Entscheidung für Microsoft® Word schon gefallen ist,
warum fragst Du dann noch?
Weil sie noch nicht gefallen ist.
Dann wäre eine starke Option doch die Beibehaltung von
FrameMaker, das nach Deinen Aussagen alles Benötigte leistet
und zudem den Anwendern bekannt, erprobt und bewährt ist.

Falls es einmal soweit kommen sollte, daß irgendetwas fehlt,
weil das Produkt nicht mehr weiterentwickelt wird, kann man
sich dann immer noch darüber Gedanken machen, wenn es soweit ist.
Torben Anschau
2007-10-19 14:46:59 UTC
Permalink
Post by Stefan Ram
Post by Ole Jansen
Post by Stefan Ram
Wenn die Entscheidung für Microsoft® Word schon gefallen ist,
warum fragst Du dann noch?
Weil sie noch nicht gefallen ist.
Dann wäre eine starke Option doch die Beibehaltung von
FrameMaker, das nach Deinen Aussagen alles Benötigte leistet
und zudem den Anwendern bekannt, erprobt und bewährt ist.
Falls es einmal soweit kommen sollte, daß irgendetwas fehlt,
weil das Produkt nicht mehr weiterentwickelt wird, kann man
sich dann immer noch darüber Gedanken machen, wenn es soweit ist.
Richtig. Zumal es ja weiterentwickelt wird:

http://www.adobe.com/de/products/technicalcommunicationsuite/

http://www.adobe.com/de/products/framemaker/

Es scheint hier doch erhebliche Weiterentwicklungen zu geben.
Ole Jansen
2007-10-19 14:54:26 UTC
Permalink
Post by Stefan Ram
Post by Ole Jansen
Post by Stefan Ram
Wenn die Entscheidung für Microsoft® Word schon gefallen ist,
warum fragst Du dann noch?
Weil sie noch nicht gefallen ist.
Dann wäre eine starke Option doch die Beibehaltung von
FrameMaker, das nach Deinen Aussagen alles Benötigte leistet
und zudem den Anwendern bekannt, erprobt und bewährt ist.
Auch das ist eine Option.
Post by Stefan Ram
Falls es einmal soweit kommen sollte, daß irgendetwas fehlt,
weil das Produkt nicht mehr weiterentwickelt wird, kann man
sich dann immer noch darüber Gedanken machen, wenn es soweit ist.
BTW: Weiß jemand wie FM7 eigentlich so unter Vista läuft?
Muß ich da mit Komplikationen rechnen?

O.J.
Torben Anschau
2007-10-19 23:06:28 UTC
Permalink
Post by Ole Jansen
Post by Stefan Ram
Post by Ole Jansen
Post by Stefan Ram
Wenn die Entscheidung für Microsoft® Word schon gefallen ist,
warum fragst Du dann noch?
Weil sie noch nicht gefallen ist.
Dann wäre eine starke Option doch die Beibehaltung von
FrameMaker, das nach Deinen Aussagen alles Benötigte leistet
und zudem den Anwendern bekannt, erprobt und bewährt ist.
Auch das ist eine Option.
Post by Stefan Ram
Falls es einmal soweit kommen sollte, daß irgendetwas fehlt,
weil das Produkt nicht mehr weiterentwickelt wird, kann man
sich dann immer noch darüber Gedanken machen, wenn es soweit ist.
BTW: Weiß jemand wie FM7 eigentlich so unter Vista läuft?
Muß ich da mit Komplikationen rechnen?
Ich weiß es natürlich nicht, aber ich würde lieber gleich auf Framemaker
8 warten.
Bei Vista gibt es ohnehin schon genug Probleme, da würde ich nicht
gleich mit ner alten Version starten.
Lohnt sich auch wirtschaftlich kaum, es sei denn man kriegt sie
gebraucht billig und macht dann ein Upgrade.
Dieter Stockert
2007-10-18 18:14:15 UTC
Permalink
Post by Ole Jansen
- Stressfreies Einbinden von Bildern per Referenz
Damit dürfte Word schon mal rausfallen.
Post by Ole Jansen
Nach einem Versionswechsel möchte ich nicht alle Dokumente neu
layouten müssen usw.
Gilt ein Druckerwechsel auch als Versionswechsel?
Post by Ole Jansen
Vor FrameMaker habe ich Corel Ventura benutzt, das ist wohl inzwischen
ausgestorben...
Wie kommst Du darauf?
Torben Anschau
2007-10-18 19:12:18 UTC
Permalink
Post by Dieter Stockert
Post by Ole Jansen
- Stressfreies Einbinden von Bildern per Referenz
Damit dürfte Word schon mal rausfallen.
Post by Ole Jansen
Nach einem Versionswechsel möchte ich nicht alle Dokumente neu
layouten müssen usw.
Gilt ein Druckerwechsel auch als Versionswechsel?
Post by Ole Jansen
Vor FrameMaker habe ich Corel Ventura benutzt, das ist wohl inzwischen
ausgestorben...
Wie kommst Du darauf?
Weiterentwickelt wird da ja wohl nix mehr, vermarktet schon gar nicht.
Das ist hinsichtlich Investitions- und Zukunftssicherheit ein wichtiger
Faktor.
So gesehen ist Indesign die beste Wahl, man muss hier allerdings
wahrscheinlich einige Plugs hinzukaufen.
Torben Anschau
2007-10-18 19:11:09 UTC
Permalink
Hi,
Post by Ole Jansen
für einen Dokumentenstamm von ca. 200 Einzeldokumenten
(Gebrauchsanweisungen, Reparaturanleitungen, Sonstige technische
Dokumentation) der kontinuierlich gepflegt und erweitert werden will,
suche ich noch "die" bezahlbare Softwarelösung. Es geht um ca.
5 Arbeitsplätze.
Die GF wollen unbedingt unternehmensweit MS Word ;-) und
behaupten, daß da jetzt endlich alle Fehler weg sind...
Ich arbeite gerade mit Word 2007 und bin bis auf einige Kinkerlitzchen
positiv überrascht.
Post by Ole Jansen
Liest hier jemand mit, der mal von FM auf wasauchimmer umgestiegen ist?
Nein, kenne aber Framemaker in groben Zügen. Frame ist natürlich hierfür
gut geeignet. Gerade kam eine neue Version raus, die mit anderer
Adobe-Software für Technische Dokumentation gebundelt wird.
Post by Ole Jansen
- Stressfreies Einbinden von Bildern per Referenz
Das geht sogar mit Word, allerdings hat man da natürlich drucktechnische
Probleme.
Können ansonsten alle Programme, ich nenne hier Indesign und Ventura.
Post by Ole Jansen
- Erstellen von PDF's und HTML Dokumenten, wenn's geht
bitte schon mit verlinktem Inhaltsverzeichnis, ich habe keine Lust
nach jeder kleinen Änderung im neuen PDF mit Acrobat alle Links
von Hand einzutragen
Erstellen von PDFs ist nirgendwo ein Problem, verlinkte
Inhaltsverzeichnisse eben so. Geht auch schon mit Word. Die
automatischen HTML-Dokumente sind so 'ne Sache, die meisten gehen hier
m.W. auf XML.
Sollte auch mit Word, FM, Ventura und Indesign gehen. Gefriemel wird's
wahrscheinlich erstmal überall.
Die richtige Vorgehensweise wäre wohl, die Texte zentral und
medienneutral in Datenbanken vorzuhalten und dann je nach Anwendung für
Print oder Web dynamisch rauszuziehen. Serienmäßig am einfachsten wohl
mit Ventura.
Post by Ole Jansen
- Zusammestellung von mehreren Einzeldokumenten zu "Büchern" mit
durchgehendem Inhaltsverzeichnis und durchgehender Numerierung.
Kann auch schon Word, ansonsten Frame und Indesign. Bei Ventura bin ich
mir da nicht ganz sicher.
Post by Ole Jansen
Seitliche Überschriften (Register)
Ventura, Word oder Indesign CS3
Post by Ole Jansen
- Eine investitions- und zukunftssichere Lösung. Andere Schriftart,
andere CI sollten sich mit vertretbarem Aufwand "einbauen" lassen.
Am elegantesten mit Indesign, ansonsten auch mit allen anderen
Programmen inklusive Word, solange man mit Stilen und Formaten arbeitet.
Post by Ole Jansen
Nach einem Versionswechsel möchte ich nicht alle Dokumente neu
layouten müssen usw.
Aufwärts geht das bei allen weitgehen, abwärts kaum.
Post by Ole Jansen
Seit 1997 verwende ich FrameMaker, was das o.g. alles leistet.
Bis auf den Preis und die Tatsache, daß es seit Jahren nicht mehr
wesentlich weiterentwickelt wurde, spricht IMHO nichts gegen das
Programm.
Version 8 hat hier doch Vorteile gebracht.
Post by Ole Jansen
Die Schlipse halten FM für "unbenutzbar". Ich hielt bislang Word
für unbenutzbar ;-)
Ich kenne noch tex (das ist *wirklich* nix für Leute, die Word
gewohnt sind) und Interleaf (Für unsere Anforderungen ist das
einfach zu mächtig und kompliziert). Vor FrameMaker habe ich
Corel Ventura benutzt, das ist wohl inzwischen ausgestorben...
Was benutzt Ihr so? Bei der 2005er Word Version hat uA.
die Einbindung von externen Grafiken ständig das Layout
zerschossen. Ist das 2007er mitlerweile für ernsthafte technische
Redaktionsarbeit benutzbar?
Hm... Zerschießen kann immer noch passieren, die Datengrundlage ist
allerdings besser geworden.
Post by Ole Jansen
(Ja, das ist die falsche Gruppe hier. Und nein, eigentlich will ich
gar kein Word ;-) )
Nein.
Post by Ole Jansen
PageMaker und Quark kenne ich nur gaanz flüchtig von vor
5 Jahren. Kann eines der Programme inzwischen fließtextorientiertes
Arbeiten mit "wissenschaftlichen" Numerierungen, seitlichen
Überschriften usw.?
Nein.

Es bleiben Frame, Indesign, Ventura und Word.
Dieter Stockert
2007-10-18 20:28:30 UTC
Permalink
[Stressfreies Einbinden von Bildern] geht sogar mit Word, allerdings hat
man da natürlich drucktechnische Probleme.
Nein, geht mit Word nicht. Wenn man Glück hat, sind die Bilder nicht
nach einem Laden des Dokuments am nächsten Tag verschwunden. Und dann
muß man immer damit rechnen, daß gerade referenzierte Bilder Ärger
machen mit Positionierung und Skalierung.
[Zusammenstellung von mehreren Einzeldokumenten zu "Büchern" mit
durchgehendem Inhaltsverzeichnis und durchgehender Numerierung] Kann auch
schon Word, ansonsten Frame und Indesign. Bei Ventura bin ich mir da nicht
ganz sicher.
Bei Word nennt sich das "Filialdokumente". Die Experten in Microsofts
Word-Newsgroup raten davon entschieden ab, es macht zuviel Probleme.
Torben Anschau
2007-10-18 21:40:46 UTC
Permalink
Post by Dieter Stockert
[Stressfreies Einbinden von Bildern] geht sogar mit Word, allerdings hat
man da natürlich drucktechnische Probleme.
Nein, geht mit Word nicht. Wenn man Glück hat, sind die Bilder nicht
nach einem Laden des Dokuments am nächsten Tag verschwunden. Und dann
muß man immer damit rechnen, daß gerade referenzierte Bilder Ärger
machen mit Positionierung und Skalierung.
Man muss sich lange damit beschäftigen, dann sind die Weg. Ich hatte
diesen Ärger auch eine lange Zeit, bis ich so halbwegs gerafft habe, was
man wo einstellen muss.
Ich habe in meiner Magisterarbeit mit Word 2007 ein paar EPSe verknüpft.
Bis jetzt sind die alle an gleicher Position geblieben.
Post by Dieter Stockert
[Zusammenstellung von mehreren Einzeldokumenten zu "Büchern" mit
durchgehendem Inhaltsverzeichnis und durchgehender Numerierung] Kann auch
schon Word, ansonsten Frame und Indesign. Bei Ventura bin ich mir da nicht
ganz sicher.
Bei Word nennt sich das "Filialdokumente". Die Experten in Microsofts
Word-Newsgroup raten davon entschieden ab, es macht zuviel Probleme.
Probleme gibt's überall. Muss man halt friemeln.
Ole Jansen
2007-10-19 09:15:21 UTC
Permalink
Post by Torben Anschau
Post by Dieter Stockert
Bei Word nennt sich das "Filialdokumente". Die Experten in Microsofts
Word-Newsgroup raten davon entschieden ab, es macht zuviel Probleme.
Probleme gibt's überall. Muss man halt friemeln.
NACK. FrameMaker hängt sich höchstens mal weg wenn es beim Laden
eine Referenz nicht findet. Oder ich bekomme die erste Formel
eines Dokumentes nicht andersfarbig oder ähnlicher Kleinkram.

Ventura hat in seltenen Fällen spontan Windows getötet, Dokumente
geshreddert oder Druckaufträge mit 1000 leeren Blättern Papier erzeugt.

Friemeln (dh. viele Häkchen in vielen Dialogen durchklicken um zu
sehen, ob bei einer Einstellung zufällig was so funktioniert wie
gewünscht) muß ich da nirgends. Ich kenne aber nur die Versionen bis
OfficeXP. Vielleicht ist es ja wirklich besser geworden?

O.J.
Dieter Stockert
2007-10-19 14:50:31 UTC
Permalink
Ich hatte diesen Ärger auch eine lange Zeit, bis ich so halbwegs gerafft
habe, was man wo einstellen muss.
Ich habe mich mit Word ziemlich gut ausgekannt und ich habe sehr
strukturiert gearbeitet, aber trotzdem ...
Probleme gibt's überall. Muss man halt friemeln.
Und kann manches trotzdem nicht lösen (siehe Silbentrennung, siehe
Fußnoten, siehe Bilder (ich bleibe dabei, Du hast nur Glück gehabt).
Aber wie Du gesagt hast: Word ist kein DTP-Programm. Ein Elektriker wird
seine Drähte auch nicht mit dem Taschenmesser abisolieren.
David Kastrup
2007-10-22 09:00:28 UTC
Permalink
Post by Dieter Stockert
Ich hatte diesen Ärger auch eine lange Zeit, bis ich so halbwegs gerafft
habe, was man wo einstellen muss.
Ich habe mich mit Word ziemlich gut ausgekannt und ich habe sehr
strukturiert gearbeitet, aber trotzdem ...
Probleme gibt's überall. Muss man halt friemeln.
Und kann manches trotzdem nicht lösen (siehe Silbentrennung, siehe
Fußnoten, siehe Bilder (ich bleibe dabei, Du hast nur Glück gehabt).
Aber wie Du gesagt hast: Word ist kein DTP-Programm. Ein Elektriker
wird seine Drähte auch nicht mit dem Taschenmesser abisolieren.
Der Vater eines Kumpels hat einmal einen Draht mit den Zähnen
abisoliert, und der Lehrling hatte die falsche Leitung abgeschaltet.

Hat ein halbes Jahr gedauert, bis er wieder ordentlich sprechen
konnte.

Ja, gelernter Elektriker.
--
David Kastrup
Robert M. Franz (RMF)
2007-10-22 11:13:31 UTC
Permalink
Hallo allerseits
Post by Dieter Stockert
[Stressfreies Einbinden von Bildern] geht sogar mit Word, allerdings hat
man da natürlich drucktechnische Probleme.
Nein, geht mit Word nicht. Wenn man Glück hat, sind die Bilder nicht
nach einem Laden des Dokuments am nächsten Tag verschwunden. Und dann
muß man immer damit rechnen, daß gerade referenzierte Bilder Ärger
machen mit Positionierung und Skalierung.
für Anwendungen, wie Ole sie beschreibt, brauchst Du ohnehin einen
Word-(VBA-)Entwickler zur Hand. Wenn der seine Sache versteht, dann hast
Du Code zur Hand, der die (relativen) Pfade zu Bildern bei jedem Öffnen
des Dokuments etabliert und die Felder aktualisiert. Sollte an sich kein
Problem mehr sein.

Und wenn man wirklich gleich mit Word 2007 dran gehen möchte, sind dann
natürlich DB-gestützte Systeme sehr interessant, wenn diese auf
Knopfdruck fertige Dokumente in XML zusammenstellen können. Die
Technologie ist im Prinzip seit Word 2003 professional vorhanden, ob sie
jemand schon einsetzt ...
Post by Dieter Stockert
[Zusammenstellung von mehreren Einzeldokumenten zu "Büchern" mit
durchgehendem Inhaltsverzeichnis und durchgehender Numerierung] Kann auch
schon Word, ansonsten Frame und Indesign. Bei Ventura bin ich mir da nicht
ganz sicher.
Bei Word nennt sich das "Filialdokumente". Die Experten in Microsofts
Word-Newsgroup raten davon entschieden ab, es macht zuviel Probleme.
Es wird auf jeden Fall davon abgeraten, direkt über die Masterdokumente
irgendetwas an den Filialen zu ändern. Aber besser man kommt ohne die
Dinger aus ("added layer of complexity"), man kann sowas auch mit
normalen Feldern simulieren.

In meinem Frame-Kurs von vor zwei Jahren habe ich jedenfalls kaum etwas
gesehen, was Word 2003 nicht konnte davon. Aber wenn das Knowhow in
Frame schon besteht, sehe ich auch nicht ein, weshalb man wechseln
sollte ... Gerade die Management-Auffassung, dass man dann
unternehmensweit ein und dasselbe Programm benutzt, ist IMHO ein grosser
Trugschluss. Für das professionelle Handling von Dokumenten benötigt man
Spezialisten, und die Anwendung wird an die genauen Umstände angepasst.
Da sieht dann ein Word nicht mehr so aus, wie es der Sekretär kennt, und
den möchte man auch gar nicht an diese Dokumente heranlassen ...

Gruss
Robert
--
/"\ ASCII Ribbon Campaign | MS
\ / | MVP
X Against HTML | for
/ \ in e-mail & news | Word
Werner Perplies
2007-10-19 05:36:04 UTC
Permalink
Post by Torben Anschau
Hi,
[...]
Post by Torben Anschau
Post by Ole Jansen
- Zusammestellung von mehreren Einzeldokumenten zu "Büchern" mit
durchgehendem Inhaltsverzeichnis und durchgehender Numerierung.
Kann auch schon Word, ansonsten Frame und Indesign. Bei Ventura bin ich
mir da nicht ganz sicher.
Ist bei Ventura der Standard:

Eine Venura-Publikation kann aus einem oder mehreren Kapiteln bestehen, das
ergibt dann das Buch.

Ventura wird aber nicht mehr gepflegt und es ist ziemlich schwierig, das
Programm zu kaufen.

[...]

einen schönen Tag wünscht
Werner
--
Werner Perplies, www.weepee.eu (Stand: 3. Mai 2005)
Kalender automatisch erstellen mit SearARep:
http://www.weepee.eu/suchen-und-ersetzen/sr-terminkalender.html
Uwe Borchert
2007-10-18 20:13:27 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Torben Anschau
Post by Ole Jansen
für einen Dokumentenstamm von ca. 200 Einzeldokumenten
(Gebrauchsanweisungen, Reparaturanleitungen, Sonstige technische
Dokumentation) der kontinuierlich gepflegt und erweitert werden will,
suche ich noch "die" bezahlbare Softwarelösung. Es geht um ca.
5 Arbeitsplätze.
Die GF wollen unbedingt unternehmensweit MS Word ;-) und
behaupten, daß da jetzt endlich alle Fehler weg sind...
Ich arbeite gerade mit Word 2007 und bin bis auf einige Kinkerlitzchen
positiv überrascht.
Word ist aber immer noch fuer andere Anwendungen konzipiert
als echte DTP-Software. Ich waere sehr misstrauisch.
Post by Torben Anschau
Die richtige Vorgehensweise wäre wohl, die Texte zentral und
medienneutral in Datenbanken vorzuhalten und dann je nach Anwendung für
Print oder Web dynamisch rauszuziehen. Serienmäßig am einfachsten wohl
mit Ventura.
Oder TeX. Das wurde hier noch nicht genannte und ist nach
meinen Erfahrungen hervorragend fuer so etwas geeignet.
Post by Torben Anschau
Post by Ole Jansen
- Zusammestellung von mehreren Einzeldokumenten zu "Büchern" mit
durchgehendem Inhaltsverzeichnis und durchgehender Numerierung.
Kann auch schon Word, ansonsten Frame und Indesign. Bei Ventura bin ich
mir da nicht ganz sicher.
TeX.
Post by Torben Anschau
Post by Ole Jansen
Seitliche Überschriften (Register)
Ventura, Word oder Indesign CS3
TeX.
Post by Torben Anschau
Post by Ole Jansen
- Eine investitions- und zukunftssichere Lösung. Andere Schriftart,
andere CI sollten sich mit vertretbarem Aufwand "einbauen" lassen.
Am elegantesten mit Indesign, ansonsten auch mit allen anderen
Programmen inklusive Word, solange man mit Stilen und Formaten arbeitet.
TeX kann so etwas hervorragend mit den passenden *.sty-Dateien
und einigen *.tex bewerkstelligen. Das ist einer der grossen
Vorteile von TeX. Indesign ist da schon etwas zaeher im Alltag.
Post by Torben Anschau
Post by Ole Jansen
Nach einem Versionswechsel möchte ich nicht alle Dokumente neu
layouten müssen usw.
Aufwärts geht das bei allen weitgehen, abwärts kaum.
Bei TeX sollte ein passendes Makefile beiliegen. $ make all
und das wars. Sollte sogar mit Windoofs machbar sein.

...[...]...
Post by Torben Anschau
Post by Ole Jansen
Ich kenne noch tex (das ist *wirklich* nix für Leute, die Word
gewohnt sind) und Interleaf (Für unsere Anforderungen ist das
einfach zu mächtig und kompliziert). Vor FrameMaker habe ich
Corel Ventura benutzt, das ist wohl inzwischen ausgestorben...
Was benutzt Ihr so? Bei der 2005er Word Version hat uA.
die Einbindung von externen Grafiken ständig das Layout
zerschossen. Ist das 2007er mitlerweile für ernsthafte technische
Redaktionsarbeit benutzbar?
Hm... Zerschießen kann immer noch passieren, die Datengrundlage ist
allerdings besser geworden.
TeX kann eigentlich nix zerschiessen. Es macht die Eingabedatei
ja nur ReadOnly auf. Und erzeugt sollte das ganze doch aus einer
Datenbank heraus werden?
Post by Torben Anschau
Post by Ole Jansen
(Ja, das ist die falsche Gruppe hier. Und nein, eigentlich will ich
gar kein Word ;-) )
Nein.
Post by Ole Jansen
PageMaker und Quark kenne ich nur gaanz flüchtig von vor
5 Jahren. Kann eines der Programme inzwischen fließtextorientiertes
Arbeiten mit "wissenschaftlichen" Numerierungen, seitlichen
Überschriften usw.?
Nein.
Es bleiben Frame, Indesign, Ventura und Word.
Aeh ... und TeX! ;-)=)

MfG

Uwe Borchert
Ulf Dunkel
2007-10-19 12:01:39 UTC
Permalink
Hi Uwe.

Ggf. solltest Du auch noch TeX erwähnen. :-))

SCNR
--
Bis bald / See you soon / A bientôt / Tot ziens / Ghis revido
Ulf Dunkel - www.icalamus.net / www.dsd.net / www.calamus.net
Uwe Borchert
2007-10-19 13:18:02 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Ulf Dunkel
Hi Uwe.
Ggf. solltest Du auch noch TeX erwähnen. :-))
Ach? Hab ichs vergessen? Dan hol ich die Erwaehnung
von (La)TeX noch nach. Hiermit getan.

MfG

Uwe Borchert
Ole Jansen
2007-10-20 16:22:03 UTC
Permalink
Moin,
Post by Torben Anschau
Nein, kenne aber Framemaker in groben Zügen. Frame ist natürlich hierfür
gut geeignet. Gerade kam eine neue Version raus, die mit anderer
Adobe-Software für Technische Dokumentation gebundelt wird.
Mein Händler sagt er bekommt das für DE erst im November. Arbeitet
hier schon jemand damit?
Post by Torben Anschau
Post by Ole Jansen
Nach einem Versionswechsel möchte ich nicht alle Dokumente neu
layouten müssen usw.
Aufwärts geht das bei allen weitgehen, abwärts kaum.
Bei Frame gibt es das "MIF"-Austauschformat. Zur Zeit tausche ich immer
zwischen 5.5 und 7 und umgekehrt. Es funktioniert ohne jede
Einschränkungen, solange man nicht den strukturierten Modus von Frame7
benutzt.

Das kenne ich in dieser Form sonst von keinem Produkt.

O.J.
Torben Anschau
2007-10-20 16:41:10 UTC
Permalink
Post by Ole Jansen
Moin,
Post by Torben Anschau
Nein, kenne aber Framemaker in groben Zügen. Frame ist natürlich
hierfür gut geeignet. Gerade kam eine neue Version raus, die mit
anderer Adobe-Software für Technische Dokumentation gebundelt wird.
Mein Händler sagt er bekommt das für DE erst im November. Arbeitet
hier schon jemand damit?
Post by Torben Anschau
Post by Ole Jansen
Nach einem Versionswechsel möchte ich nicht alle Dokumente neu
layouten müssen usw.
Aufwärts geht das bei allen weitgehen, abwärts kaum.
Bei Frame gibt es das "MIF"-Austauschformat. Zur Zeit tausche ich immer
zwischen 5.5 und 7 und umgekehrt. Es funktioniert ohne jede
Einschränkungen, solange man nicht den strukturierten Modus von Frame7
benutzt.
Das kenne ich in dieser Form sonst von keinem Produkt.
In Indesign gibt es auch ein Austauschformat namens INX.
Andere Programme speichern abwärtskompatibel.
Ulf Dunkel
2007-10-28 16:06:17 UTC
Permalink
Hi Ole.
Post by Ole Jansen
Das kenne ich in dieser Form sonst von keinem Produkt.
Abwärtskompatibilität tötet Programmentwicklung, weil Nutzer älterer
Versionen dann nicht durch Upgrade-Käufe zur weiteren Entwicklung beitragen.

Just my 2 cents ...
--
Bis bald / See you soon / A bientôt / Tot ziens / Ghis revido
Ulf Dunkel - www.icalamus.net / www.dsd.net / www.calamus.net
Ole Jansen
2007-11-02 08:18:09 UTC
Permalink
Post by Ulf Dunkel
Hi Ole.
Post by Ole Jansen
Das kenne ich in dieser Form sonst von keinem Produkt.
Abwärtskompatibilität tötet Programmentwicklung, weil Nutzer älterer
Versionen dann nicht durch Upgrade-Käufe zur weiteren Entwicklung beitragen.
Moin Ulf,

Ich will ja nicht flamen, aber dieses Ding hat zwei Seiten. Zumal ich
mich selber mit Softwareentwicklung beschäftige.

-) Updates sind kein Selbstzweck. Wenn ich viel Geld für Software
bezahle tue ich das, um mit einem "fertigen" Produktzu arbeiten,
nicht um die zukünftigen Quartalsberichte des Herstellers zu
verbessern. Wenn ich Updates kaufe, will ich das freiwillig tun,
weil ich davon profitiere.

Ein IMHO etwas abschreckendes Beispiel ist Solid Works. Jedes Jahr
eine neue Version mit einigen wenigen wirklich neuen Features, die
mich nicht interessieren; Dateien die einmal mit der neuen Version
geschrieben wurden lassen sich aber nie mehr in die Vorgängerversion
zurückführen.

Um zu verhindern, daß 3rd Party Produkte oder kundige
Programmierer die Dateien lesen können verwendet SW anscheinend
starke Verschlüsselung. Die Zeichnungen sind aber mein
intellektuelles Eigentum, ich will die auch in zehn Jahren noch
öffnen können! (Vielleicht gibt es SW dann garnicht mehr und
keiner kann mir einen Freischaltschlüssel generieren?)

Die neuen Features beschränken sich größtenteils auf eine verbesserte
Benutzerführung, 64bit Unterstützung, Neue Assistenten usw.
Neue Bugs kommen auch hinzu, teilweise kann ich korrupte Zeichnungen
zum Hersteller einsenden, damit sie "repariert" werden. (Solange ich
den Wartungsvertrag bezahle geschieht dies gnädigerweise kostenlos)

Warum dazu jedes Jahr ein komplett neues Dateiformat nötig sein
soll, ist mir ein Rätsel.

Daß auf eine Exportfunktion wenigstens in die Vorgängerversion
verzichtet wird hat IMHO keine technischen Gründe.

Trotzdem bin ich gezwungen jedes Jahr 1500€ für Updates zu blechen um
mit den Kunden auf einer Linie zu bleiben und alle zwei Jahre einen
neuen Rechner beschaffen.

Gleichzeitig ist der gefühlte Mehrwert gleich Null.
Meine eigenen Sachen mache ich immer noch mit der 2005er Version,
weil die wenigstens noch einigermaßen stabil und schnell läuft.

+) Ändern sich die abhängig zu lösenden Aufgabe einer Software (zB.
Webdesign, Datenbankdesign) stimme ich Dir zu.

Bei mir gibt es eine 1.0, 1.1, 1.5 ... Version,
dann nach ein paar Jahren eine 2.0 Version mit neuem Dateiformat
und Exportfunktion nach 1.x.

Die Kunden sind zufrieden und kaufen, auch die Updates.

Technische Doku hat oft einen Lebenszyklus von vielen Jahren.
Die Aufgaben eines DTP Programmes ändern sich dabei nicht wesentlich.
Dabei will ich mich lieber auf meine Arbeit konzentrieren und nicht
auf das Werkzeug.

O.J.
--
Mit den Patches ist es wie mit dem Bier nach einer durchzechten Nacht.
Einer wird wohl schlecht gewesen sein.
Ole Streicher
2007-11-02 08:36:27 UTC
Permalink
Hallo Namensvetter,
Post by Ole Jansen
Technische Doku hat oft einen Lebenszyklus von vielen Jahren.
Die Aufgaben eines DTP Programmes ändern sich dabei nicht wesentlich.
Dabei will ich mich lieber auf meine Arbeit konzentrieren und nicht
auf das Werkzeug.
Ich wills nochmal einwerfen: LaTeX bzw. DocBook. Einmal eingerichtet,
versieht es viele lange Jahre ohne zu murren seinen Dienst. Es zwingt
förmlich dazu, sich auf den Inhalt zu konzentrieren.

Und zumindest LaTeX "wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen, wenn die
Bedingungen, die zu seinem Bau führten, bestehen bleiben." :-)

Viele Grüße

Ole
--
Ich habe ja auch nie bezweifelt, daß emacs ein tolles Betriebssystem
ist. Aber um mit Linux oder Windows konkurrieren zu können, fehlt ihm
ein vernünftiger Editor.
Dieter Stockert
2007-11-02 15:48:38 UTC
Permalink
Ein IMHO etwas abschreckendes Beispiel ist Solid Works. [...]
Das hört sich ja noch schlimmer als als FileMaker.

Ole Streicher
2007-10-18 20:22:26 UTC
Permalink
Hallo Ole,
Post by Ole Jansen
für einen Dokumentenstamm von ca. 200 Einzeldokumenten
(Gebrauchsanweisungen, Reparaturanleitungen, Sonstige technische
Dokumentation) der kontinuierlich gepflegt und erweitert werden will,
suche ich noch "die" bezahlbare Softwarelösung. Es geht um ca.
5 Arbeitsplätze.
[...]
Post by Ole Jansen
Ich kenne noch tex (das ist *wirklich* nix für Leute, die Word
gewohnt sind)
Ich würde mir an Deiner Stelle trotzdem LaTeX (nicht TeX) bzw. docbook
(und db2latex) überlegen. Letztlich benötigt man für eine technische
Dokumentation ja keine beliebige Flexibilität, sondern im Gegenteil
einen gut überschaubaren Satz von Stilelementen, und das ist mit einem
Batchsystem (welches den Inhalt säuberlich von der äußeren Form
trennt) für die Dokumentenerstellung recht gut wartbar. Meine
Erfahrung hier ist, dass man letztlich den Dokumentenstil über Jahre
hinweg kaum verändert, und darin steckt eigentlich der Hauptaufwand
bei LaTex und bei Docbook.

Für LaTeX (und docbook) gibt es auch Lyx als Fast-Wysiwyg-Editor und
Kile als hervorragendes Bearbeitungstool, beide m.W. auch für
Windows. Docbook soll auch mit Openoffice gehen; da kenne ich aber
nicht den aktuellen Status.

Versionsverwaltung etc. würde ich dabei mit Subversion o.ä. machen.

Die "Schlipse" müssen doch gar nicht mit dem Programm arbeiten, oder?
Insofern wäre es doch gleichgültig, welche Meinung die von LaTeX
(bzw. docbook) haben.

Viele Grüße

Ole
Daniel Seuthe
2007-10-19 08:35:56 UTC
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Post by Ole Jansen
für einen Dokumentenstamm von ca. 200 Einzeldokumenten
(Gebrauchsanweisungen, Reparaturanleitungen, Sonstige technische
Dokumentation) der kontinuierlich gepflegt und erweitert werden will,
suche ich noch "die" bezahlbare Softwarelösung. Es geht um ca.
5 Arbeitsplätze.
[...]
Post by Ole Jansen
Ich kenne noch tex (das ist *wirklich* nix für Leute, die Word
gewohnt sind)
[LaTeX, LyX und DocBook]
LyX ist für den Laien zumindest ein guter Einstieg in die TeX-Welt.
Man verliert aber leider viele Möglichkeiten von TeX bzw.
verkomplizieren sie die Dokumentenerstellung (ich sage nur »ERT«).

DocBook ist zwar für die semantischer Erfassung von technischen
Dokumentationen m. E. sehr gut geeignet. Das Zielformat kann dabei
auch beliebig gewählt werden. Voran es aber krankt ist ein
DAU-sicherer Editor. Das Eclipse-Plugin Vex geht schon in die richtige
Richtung, ich hab's mir nur schon länger nicht angesehen.

Daniel
--
http://seuthe.org
Uwe Borchert
2007-10-19 12:17:44 UTC
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Hallo,
Post by Ole Streicher
Post by Ole Jansen
für einen Dokumentenstamm von ca. 200 Einzeldokumenten
(Gebrauchsanweisungen, Reparaturanleitungen, Sonstige technische
Dokumentation) der kontinuierlich gepflegt und erweitert werden will,
suche ich noch "die" bezahlbare Softwarelösung. Es geht um ca.
5 Arbeitsplätze.
[...]
Ich würde mir an Deiner Stelle trotzdem LaTeX (nicht TeX) bzw. docbook
(und db2latex) überlegen. Letztlich benötigt man für eine technische
Dokumentation ja keine beliebige Flexibilität, sondern im Gegenteil
einen gut überschaubaren Satz von Stilelementen, und das ist mit einem
Batchsystem (welches den Inhalt säuberlich von der äußeren Form
trennt) für die Dokumentenerstellung recht gut wartbar.
ACK! Der OP soll sich sehr gut ueberlegen welchen Aufwand er
fuer die Wartung der Dokumente bei kleinen Aenderungen hat.
So etwas wie eine eingebundene TeX-Datei mit den Adressdaten
kann man leicht aendern und im Batchbetrieb alle Dokumente
die drauf zugreifen aktuallisieren. Gleiches gilt auch fuer
Aenderungen im Dokument.
Post by Ole Streicher
Für LaTeX (und docbook) gibt es auch Lyx als Fast-Wysiwyg-Editor und
Kile als hervorragendes Bearbeitungstool, beide m.W. auch für
Windows. Docbook soll auch mit Openoffice gehen; da kenne ich aber
nicht den aktuellen Status.
Versionsverwaltung etc. würde ich dabei mit Subversion o.ä. machen.
Die "Schlipse" müssen doch gar nicht mit dem Programm arbeiten, oder?
Insofern wäre es doch gleichgültig, welche Meinung die von LaTeX
(bzw. docbook) haben.
Aeh ... Also Ole, dass ist da so. In einigen Bereichen glaubt
jeder er koenne mitreden. PC und Grafik sind da besonders durch
Logodiarrhoee vollgesch**ssene Felder. Da plappert jeder mit
und will auch mitentscheiden. Und die Schlipse heben sich da
besonders vor. Es bedarf da einiges an Taktik diese Stoerelemente
aus der Entscheidung herauszuhalten.

MfG

Uwe Borchert
Michael Unger
2007-10-19 14:14:00 UTC
Permalink
[...]
[...] PC und Grafik sind da besonders durch
Logodiarrhoee vollgesch**ssene Felder. Da plappert jeder mit
^^^^^^^^^^^^^
und will auch mitentscheiden. Und die Schlipse heben sich da
besonders vor. [...]
Diese nur äußerst schwer therapierbare, aber ziemlich weit verbreitete
Erkrankung nennt sich "Logorrhö(e)".

SCNR, Michael [und fup2p, wo es ab jetzt hingehört]
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Uwe Borchert
2007-10-19 17:04:20 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Michael Unger
[...]
[...] PC und Grafik sind da besonders durch
Logodiarrhoee vollgesch**ssene Felder. Da plappert jeder mit
^^^^^^^^^^^^^
und will auch mitentscheiden. Und die Schlipse heben sich da
besonders vor. [...]
Diese nur äußerst schwer therapierbare, aber ziemlich weit verbreitete
Erkrankung nennt sich "Logorrhö(e)".
Nein, des ist nicht unbedingt ,,Sprechdurchfall'' im Sinne
don Logodiarhoee. Die Logodiarhoee ist eine Steigerung der
Logorhoee. *grins*

MfG

Uwe Borchert
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