Discussion:
InDesign Objektrahmen verändern ohne Objekte zu verändern
(zu alt für eine Antwort)
Michael Pfeifer
2007-11-02 16:30:57 UTC
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Hallo!

Als Umsteiger von XPress versuche ich ein platziertes Bild in InDesign
CS2 auf eine präzise Größe zu bringen. Sagen wir, das Originalbild ist
10x6cm groß, der Bildrahmen soll aber nur 8x5cm sein und folglich nur
einen Ausschnitt des Bildes zeigen.

Das klappt zwar mit der Maus an den Anfasserpunkten des Objektrahmens,
alle Eingaben in der Steuerungspalette wirken aber gleichzeitig auch auf
den Inhalt des Bildrahmens, der natürlich unbeeinflusst bleiben soll.

Handbücher und Hilfe-Funktion schweigen dazu. Wo habe ich hier einen
Knick in der Denke?
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Michael Pfeifer
***@michael-pfeifer.de
http://www.michael-pfeifer.de
________________________________
Torben Anschau
2007-11-02 17:42:21 UTC
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Post by Michael Pfeifer
Hallo!
Als Umsteiger von XPress versuche ich ein platziertes Bild in InDesign
CS2 auf eine präzise Größe zu bringen. Sagen wir, das Originalbild ist
10x6cm groß, der Bildrahmen soll aber nur 8x5cm sein und folglich nur
einen Ausschnitt des Bildes zeigen.
Das klappt zwar mit der Maus an den Anfasserpunkten des Objektrahmens,
alle Eingaben in der Steuerungspalette wirken aber gleichzeitig auch auf
den Inhalt des Bildrahmens, der natürlich unbeeinflusst bleiben soll.
Handbücher und Hilfe-Funktion schweigen dazu.
Stimmt nicht, Du hast nur nicht aufmerksam gelesen.

Wo habe ich hier einen
Post by Michael Pfeifer
Knick in der Denke?
In der Palette und im Steuerungsmenü findet sich so ein Pfeil im kleinen
Kreis. Draufgeklickt kommt ein Pull-Down-Menü, da gibt's den Eintrag
"Inhalt skalieren" oder transformieren.
Post by Michael Pfeifer
________________________________
Michael Pfeifer
http://www.michael-pfeifer.de
________________________________
Ulf Dunkel
2007-11-02 21:14:59 UTC
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Hi Onkelz.
Post by Torben Anschau
In der Palette und im Steuerungsmenü findet sich so ein Pfeil im kleinen
Kreis. Draufgeklickt kommt ein Pull-Down-Menü, da gibt's den Eintrag
"Inhalt skalieren" oder transformieren.
Bei iCalamus z.B. ist das ein Menüeintrag "Inhalt verändern" im
Geometrie-Inspektor:

http://man.icalamus.net/de/03050101.htm

Die Oberflächevon InDesign wird immer unintuitiver.
--
Bis bald / See you soon / A bientôt / Tot ziens / Ghis revido
Ulf Dunkel - www.icalamus.net / www.dsd.net / www.calamus.net
Torben Anschau
2007-11-03 01:34:48 UTC
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Post by Ulf Dunkel
Hi Onkelz.
Post by Torben Anschau
In der Palette und im Steuerungsmenü findet sich so ein Pfeil im
kleinen Kreis. Draufgeklickt kommt ein Pull-Down-Menü, da gibt's den
Eintrag "Inhalt skalieren" oder transformieren.
Bei iCalamus z.B. ist das ein Menüeintrag "Inhalt verändern" im
http://man.icalamus.net/de/03050101.htm
Die Oberflächevon InDesign wird immer unintuitiver.
Häh? Ist doch fast exakt gleichen Stelle?
Und nein, ich halte die neue Oberfläche nach anfänglicher Skepsis für
einen deutlichen Fortschritt.
Die Steuerungspalette ist wesentlich besser geworden, die
Palettenaufteilung und -Bedienung auch.
Mir fällt nicht ein, was da unintuitiver geworden sein sollte.
Dieses Inhalt verändern ist mindestens seit Indesign 1.5 an der gleichen
Stelle.
Ulf Dunkel
2007-11-03 09:42:41 UTC
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Hi Torben.
Post by Torben Anschau
Häh? Ist doch fast exakt gleichen Stelle?
Uups - Du hast Recht. Hab was verwechselt ...

(Man sollte nicht nach 28 Stunden Arbeit noch Mails über
Konkurrenzprodukte schreiben. ;-)))
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Ulf Dunkel
2007-11-03 11:55:25 UTC
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Hi Torben.
Post by Torben Anschau
Mir fällt nicht ein, was da unintuitiver geworden sein sollte.
Ich hab's mir gerade nochmal in meinem InDesign (3.0.1) angesehen. Jetzt
weiß ich auch wieder, warum mir dazu gestern das Stichwort "unintuitiv"
in die Tastatur kam:

Der Schalter "Transform Content" in ID ist deswegen unintuitiv, weil er
sich nur auf numerische Eingaben, nicht aber auf Veränderungen des
Containers mit der Maus bezieht. Das finde ich bei iCalamus wesentlich
intuitiver. Dazu kommt die bei iCalamus viel bessere, weil
verständlichere Darstellung von Bildteilen, die nicht mehr gedruckt
würden, weil sie außerhalb des Containers liegen.
--
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Ulf Dunkel - www.icalamus.net / www.dsd.net / www.calamus.net
Torben Anschau
2007-11-03 12:35:52 UTC
Permalink
Post by Ulf Dunkel
Hi Torben.
Post by Torben Anschau
Mir fällt nicht ein, was da unintuitiver geworden sein sollte.
Ich hab's mir gerade nochmal in meinem InDesign (3.0.1) angesehen. Jetzt
weiß ich auch wieder, warum mir dazu gestern das Stichwort "unintuitiv"
Der Schalter "Transform Content" in ID ist deswegen unintuitiv, weil er
sich nur auf numerische Eingaben, nicht aber auf Veränderungen des
Containers mit der Maus bezieht. Das finde ich bei iCalamus wesentlich
intuitiver.
Hm... für die Maus braucht man in Indesign so einen Schalter überhaupt
nicht.
Wenn man mit dem Auswahlwerkzeug an Rahmenecken fummelt, beschneidet man
ggfs. das Bild. Wenn man STRG dazu drückt, werden Rahmen und Inhalt
gleichmäßig skaliert, bei Shift Proportional.
Wenn man nur den Inhalt skalieren will, nimmt man das
Direktauswahlwerkzeug.
Bei den ganzen Adobeprogrammen, aber auch Quark ist dieses Drücken von
STRG-ALT-SHIFT parallel zu Mausaktionen enorm wichtig. Da tun sich
Anfänger häufig schwer mit. Aber wenn man das mal gerafft hat, flutscht
das wie Kupplung, Gas und Bremse. Man macht das automatisch ohne drüber
nachzudenken. Dann ist es auch intuitiv. Einen Schalter braucht man dann
gar nicht.
Das hat ja auch Michael sofort gesehen. Der Affengriff, den man in Quark
zum gleichzeitigen Skalieren von Bild und Rahmen brauchte, war auf dem
Mac allerdings ein Hammer. Noch besser der Shortcut zum Werkzeugwechsel
mit Apfel Alt Tab und Apfel ALT SHIFT TAB. Aber als Klavierspieler
kriegt man das auch hin.


Dazu kommt die bei iCalamus viel bessere, weil
Post by Ulf Dunkel
verständlichere Darstellung von Bildteilen, die nicht mehr gedruckt
würden, weil sie außerhalb des Containers liegen.
Ja, die is lecker. Vor allem sieht sie hübsch aus.
Apropos: 28 Stundenarbeit - Steht ein neues Release bevor?
Ulf Dunkel
2007-11-03 12:58:17 UTC
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Hi Torben.
Post by Torben Anschau
Hm... für die Maus braucht man in Indesign so einen Schalter überhaupt
nicht.
Wenn man mit dem Auswahlwerkzeug an Rahmenecken fummelt, beschneidet man
ggfs. das Bild. Wenn man STRG dazu drückt, werden Rahmen und Inhalt
gleichmäßig skaliert, bei Shift Proportional.
Wenn man nur den Inhalt skalieren will, nimmt man das
Direktauswahlwerkzeug.
Finde ich nicht intuitiv - weil man dann bei Mausarbeit und numerischer
Arbeit unterschiedlich agiert, egal, wie der Schalterstatus von
"Transform Content" ist.
Post by Torben Anschau
Bei den ganzen Adobeprogrammen, aber auch Quark ist dieses Drücken von
STRG-ALT-SHIFT parallel zu Mausaktionen enorm wichtig. Da tun sich
Anfänger häufig schwer mit.
Naja, wir reden ja gerade über Intuition. :-)
Post by Torben Anschau
Aber wenn man das mal gerafft hat, flutscht
das wie Kupplung, Gas und Bremse. Man macht das automatisch ohne drüber
nachzudenken. Dann ist es auch intuitiv. Einen Schalter braucht man dann
gar nicht.
Quatsch - intuitiv sind Funktionen nicht dann, wenn man sie seit Jahren
immer so bedient, sondern wenn man OHNE Erfahrung das Richtige tut.
Post by Torben Anschau
Das hat ja auch Michael sofort gesehen. Der Affengriff, den man in Quark
zum gleichzeitigen Skalieren von Bild und Rahmen brauchte, war auf dem
Mac allerdings ein Hammer. Noch besser der Shortcut zum Werkzeugwechsel
mit Apfel Alt Tab und Apfel ALT SHIFT TAB. Aber als Klavierspieler
kriegt man das auch hin.
Das ganze [shift][alt][ctrl]-Gedaddel hat iCalamus ja auch noch - darum
geht's mir gar nicht, sondern darum, dass der Schalter sich in ID eben
nur auf numerische Eingaben bezieht und dass das nicht intuitiv ist.
Post by Torben Anschau
Dazu kommt die bei iCalamus viel bessere, weil
Post by Ulf Dunkel
verständlichere Darstellung von Bildteilen, die nicht mehr gedruckt
würden, weil sie außerhalb des Containers liegen.
Ja, die is lecker. Vor allem sieht sie hübsch aus.
Apropos: 28 Stundenarbeit - Steht ein neues Release bevor?
Ja logisch, aber es gibt nicht nur iCalamus ...
--
Bis bald / See you soon / A bientôt / Tot ziens / Ghis revido
Ulf Dunkel - www.icalamus.net / www.dsd.net / www.calamus.net
Torben Anschau
2007-11-03 17:19:40 UTC
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HI,
Post by Ulf Dunkel
Finde ich nicht intuitiv - weil man dann bei Mausarbeit und numerischer
Arbeit unterschiedlich agiert, egal, wie der Schalterstatus von
"Transform Content" ist.
Ja, is was dran. Nur bei der Arbeit mit der Maus braucht man meistens eh
beides. Wenn man da ständig einen Schalter umlegen muss, ist das doof.
Dann lieber zwei Werkzeuge und Wechsel der Modi durch STRG.
Das ist zwar nicht selbsterklärend, aber für die tägliche Arbeit gut
geeignet. Zumal diese Bedienart Standard in allen Adobe-Programmen und
fast genauso in Quark und Freehand ist.
Post by Ulf Dunkel
Naja, wir reden ja gerade über Intuition. :-)
Aber wenn man das mal gerafft hat, flutscht das wie Kupplung, Gas und
Bremse. Man macht das automatisch ohne drüber nachzudenken. Dann ist
es auch intuitiv. Einen Schalter braucht man dann gar nicht.
Quatsch - intuitiv sind Funktionen nicht dann, wenn man sie seit Jahren
immer so bedient, sondern wenn man OHNE Erfahrung das Richtige tut.
Ja, war Blödsinn was ich schrub. Nur: Gas-Kupplung-Bremse sind auch
nicht intuitiv. Was quält man sich da am Anfang um das hinzu bekommen.
Aber nachher isses halt Easy.
Post by Ulf Dunkel
Das hat ja auch Michael sofort gesehen. Der Affengriff, den man in
Quark zum gleichzeitigen Skalieren von Bild und Rahmen brauchte, war
auf dem Mac allerdings ein Hammer. Noch besser der Shortcut zum
Werkzeugwechsel mit Apfel Alt Tab und Apfel ALT SHIFT TAB. Aber als
Klavierspieler kriegt man das auch hin.
Das ganze [shift][alt][ctrl]-Gedaddel hat iCalamus ja auch noch - darum
geht's mir gar nicht, sondern darum, dass der Schalter sich in ID eben
nur auf numerische Eingaben bezieht und dass das nicht intuitiv ist.
Hm... ich glaube es wäre doof, wenn der bei der Mausbedienung auch ne
Rolle spielen würde.
Dann müsste ich ja da ständig nachsehen und umschalten. Aber das ist in
icalamus ja auch nich so?
Post by Ulf Dunkel
Ja, die is lecker. Vor allem sieht sie hübsch aus.
Apropos: 28 Stundenarbeit - Steht ein neues Release bevor?
Ja logisch, aber es gibt nicht nur iCalamus ...
Hm? Calamus SL 2009? vIsta-Calamus?
Michael Pfeifer
2007-11-03 10:50:49 UTC
Permalink
Post by Torben Anschau
Post by Michael Pfeifer
Als Umsteiger von XPress versuche ich ein platziertes Bild in InDesign
CS2 auf eine präzise Größe zu bringen. Sagen wir, das Originalbild ist
10x6cm groß, der Bildrahmen soll aber nur 8x5cm sein und folglich nur
einen Ausschnitt des Bildes zeigen.
Handbücher und Hilfe-Funktion schweigen dazu.
Stimmt nicht, Du hast nur nicht aufmerksam gelesen.
In der Palette und im Steuerungsmenü findet sich so ein Pfeil im kleinen
Kreis. Draufgeklickt kommt ein Pull-Down-Menü, da gibt's den Eintrag
"Inhalt skalieren" oder transformieren.
Danke für die Hilfe. Habe wirklich 2 Stunden mit 2 Handbüchern und der
Hilfe-Funktion geknorzt.

Gruß! Michael
Hans-Jörg Ott
2007-11-02 21:26:00 UTC
Permalink
Post by Michael Pfeifer
Hallo!
Als Umsteiger von XPress versuche ich ein platziertes Bild in InDesign
CS2 auf eine präzise Größe zu bringen. Sagen wir, das Originalbild ist
10x6cm groß, der Bildrahmen soll aber nur 8x5cm sein und folglich nur
einen Ausschnitt des Bildes zeigen.
Hallo,

wenn ich dich richtig verstanden habe, musst du doch einfach nur den
8x5cm großen Rahmen aufziehen. Dann dein 10x6cm darein platzieren. Nimm
dann das Direktauswahlwerkzeug und schiebe dir das Bild so zurecht wie du
das in dem kleineren Rahmen darstellen möchtest.

Darüber hinaus gibt es auch noch fünf Schalter (in der Menuleiste), die
den Rahmen an den Inhalt anpassen oder umgekehrt und das ganze auch noch
proportional oder zentriert machen.

Gruß
Hans-Jörg
Torben Anschau
2007-11-03 01:37:14 UTC
Permalink
Hi,
Post by Hans-Jörg Ott
Hallo,
wenn ich dich richtig verstanden habe, musst du doch einfach nur den
8x5cm großen Rahmen aufziehen. Dann dein 10x6cm darein platzieren. Nimm
dann das Direktauswahlwerkzeug und schiebe dir das Bild so zurecht wie
du das in dem kleineren Rahmen darstellen möchtest.
Darüber hinaus gibt es auch noch fünf Schalter (in der Menuleiste), die
den Rahmen an den Inhalt anpassen oder umgekehrt und das ganze auch noch
proportional oder zentriert machen.
Stimmt, das ist sogar die klassische Quarkmethode. Erst Rahmen
aufziehen, dann Bild rein.
Andersrum geht's in Indesign natürlich auch. Bild platzieren, dann den
Rahmen mit dem Auswahlwerkzeug verkleinern. Oder mit halt mit den
Koordinaten.
Hans-Jörg Ott
2007-11-07 12:19:14 UTC
Permalink
Post by Torben Anschau
Hi,
Post by Hans-Jörg Ott
Hallo,
wenn ich dich richtig verstanden habe, musst du doch einfach nur den
8x5cm großen Rahmen aufziehen. Dann dein 10x6cm darein platzieren.
Nimm dann das Direktauswahlwerkzeug und schiebe dir das Bild so
zurecht wie du das in dem kleineren Rahmen darstellen möchtest.
Darüber hinaus gibt es auch noch fünf Schalter (in der Menuleiste),
die den Rahmen an den Inhalt anpassen oder umgekehrt und das ganze
auch noch proportional oder zentriert machen.
Stimmt, das ist sogar die klassische Quarkmethode. Erst Rahmen
aufziehen, dann Bild rein.
Andersrum geht's in Indesign natürlich auch. Bild platzieren, dann den
Rahmen mit dem Auswahlwerkzeug verkleinern. Oder mit halt mit den
Koordinaten.
Hallo,

ja, ja! Andersherum geht es auch und die Rahmenverliebtheit von Quark ist
manchmal schon nervig (gewesen) - bes. beim Platzieren von Texten hat
InDesign doch einiges mehr drauf wie ich finde.

Nur: es macht für mich mehr Sinn, wenn ich eine Publikation erstelle,
erst einen Platzhalterrahmen für ein Bild aufzuziehen, weil ich ja auch
meine Vorstellungen habe, wo das Bild hin soll und wie groß es sein darf,
damit es mit Text und Seitenlayout harmoniert.

Hast du das nicht auch schon mal erlebt, dass Bilder aus einer
Digitalkamera, die nicht entsprechend vorbereitet sind, beim nackten
Platzieren in einer unerträglichen Übergröße in InDesign eingefügt
werden?

Herzliche Grüße
Hans-Jörg
Torben Anschau
2007-11-07 12:27:51 UTC
Permalink
Hi,
Post by Hans-Jörg Ott
Hallo,
ja, ja! Andersherum geht es auch und die Rahmenverliebtheit von Quark
ist manchmal schon nervig (gewesen) - bes. beim Platzieren von Texten
hat InDesign doch einiges mehr drauf wie ich finde.
Das ist genau die Stelle, wo ich mir in Indesign manchmal etwas mehr
Einfachheit wünsche. Dass der normale Status das alte Verhalten von
Pagemaker ist, wo nach Platzieren von Text ein neuer Textrahmen nur bis
zu Hilfslinien innerhalb einer Seite aufgeht finde ich nervig. Vor
allem, immer den richtigen (sich über die Versionen ändernden) Shortcut
zu treffen, damit automatisch Seiten eingefügt werden und das ganze
innerhalb der Textrahmen der Musterseiten bleibt.
Post by Hans-Jörg Ott
Nur: es macht für mich mehr Sinn, wenn ich eine Publikation erstelle,
erst einen Platzhalterrahmen für ein Bild aufzuziehen, weil ich ja auch
meine Vorstellungen habe, wo das Bild hin soll und wie groß es sein
darf, damit es mit Text und Seitenlayout harmoniert.
Dafür brauche ich aber nicht unbedingt einen Rahmen. Ich kann mir so ein
Layoutraster ja auch mit Hilfslinien zusammenbasteln. Wenn ich dann das
Bild platziere, kann der Rahmen in einem Aufwasch leicht dran angepasst
werden
Post by Hans-Jörg Ott
Hast du das nicht auch schon mal erlebt, dass Bilder aus einer
Digitalkamera, die nicht entsprechend vorbereitet sind, beim nackten
Platzieren in einer unerträglichen Übergröße in InDesign eingefügt werden?
Du hast in der neuesten Version die Möglichkeit, dass die Skalierung des
Bildes sich automatisch an die Rahmengröße anpasst. Man findet das in
den Objektstilen.
Allerdings passiert mir das nicht so häufig, weil ich, wenn ich eine
Menge Digibilder habe, in Bridge einfach ne Photoshop-Aktion drüber
laufen lasse, die die Bilder erst mal auf 300 ppi umrechnet (ohne
Skalierung) und nach ECI-RGB konvertiert
Post by Hans-Jörg Ott
Herzliche Grüße
Hans-Jörg
Uwe Borchert
2007-11-07 12:49:30 UTC
Permalink
Hallo,

Hans-Jörg Ott wrote:

...[...]...
Post by Hans-Jörg Ott
Hast du das nicht auch schon mal erlebt, dass Bilder aus einer
Digitalkamera, die nicht entsprechend vorbereitet sind, beim nackten
Platzieren in einer unerträglichen Übergröße in InDesign eingefügt werden?
Ich ja. Aber auch in anderen Programmen taucht dieses
Verhalten auf. Bei der Berechnung der Einbaugroesse wird
die Bildgroesse und die gewuneschte Wiedergabeaufloesung
im Header der Grafikdatei herangezogen. Diese ist bei den
meisten Digitalkammerals per Default auf 72 dpi gesetzt,
der Einbau erfolgt aber bei gewuenschten 300 oder 600 dpi.

Die Verwendung des Begriffes Aufloesung bei digitalen
Bildern ist unsinnig, Pixel sind dimensionslos. Aus der
Verwendung des Begriffes Ausloesung folgt dann dieses
Verhalten. Erschwerend kommt dann noch die Unterscheidung
nach Druck- und Bildschirmaufloesung hinzu. Einige
Grafikformate koennen beide im Header speichern, einige
kennen die Aufloesung gar nicht. Bildschirmaufloesung
ist idR 72dpi, Druckaufloesung 300 dpi(?). :-(

MfG

Uwe Borchert
Torben Anschau
2007-11-07 17:05:33 UTC
Permalink
Hi,
Post by Hans-Jörg Ott
Hallo,
....[...]...
Post by Hans-Jörg Ott
Hast du das nicht auch schon mal erlebt, dass Bilder aus einer
Digitalkamera, die nicht entsprechend vorbereitet sind, beim nackten
Platzieren in einer unerträglichen Übergröße in InDesign eingefügt werden?
Ich ja. Aber auch in anderen Programmen taucht dieses
Verhalten auf. Bei der Berechnung der Einbaugroesse wird
die Bildgroesse und die gewuneschte Wiedergabeaufloesung
im Header der Grafikdatei herangezogen. Diese ist bei den
meisten Digitalkammerals per Default auf 72 dpi gesetzt,
der Einbau erfolgt aber bei gewuenschten 300 oder 600 dpi.
Die Verwendung des Begriffes Aufloesung bei digitalen
Bildern ist unsinnig, Pixel sind dimensionslos. Aus der
Verwendung des Begriffes Ausloesung folgt dann dieses
Verhalten. Erschwerend kommt dann noch die Unterscheidung
nach Druck- und Bildschirmaufloesung hinzu. Einige
Grafikformate koennen beide im Header speichern, einige
kennen die Aufloesung gar nicht. Bildschirmaufloesung
ist idR 72dpi, Druckaufloesung 300 dpi(?). :-(
Ich weiß, was Du meinst, aber dennoch hat ein Bild bei einer
vorgegebenen Dimension eine Auflösung, nämlich pixel per Inch. Anders
herum bei einer bestimmten Auflösung eine bestimmte Dimension. Deswegen
ist der Begriff nicht unsinnig. Im Gegenteil, in der Praxis ist der Wert
viel aussagekräftiger als etwa die reine Pixelzahl, wie das bei
Digitalkameras ja meist gemacht wird.

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